Make up your Make-up!

Schminken – das bedeutet ausprobieren, Erfahrungen sammeln und vielleicht auch mal daneben greifen. Dabei entdeckt jeder so seine Lieblingsprodukte oder entwickelt bestimmte Routinen. Es gibt aber auch ein paar generelle Tricks, die das Schminken einfacher machen oder für noch bessere Ergebnisse sorgen.
Meine ganz persönlichen 10 Make-up Tipps verrate ich hier.

#1: Grundlage schaffen

Die wichtigste Voraussetzung für ein gelungenes Make-up ist eine pflegende Basis. Leichte Feuchtigkeitscremes sind hier ideal – sie beruhigen trockene Hautstellen, wodurch sich die Foundation gleichmäßiger verteilen lässt. Auch die Anwendung von Gesichtspeelings kann hier behilflich sein: 1x die Woche angewendet, können damit abgestorbene Partikel entfernt werden. Das Resultat: Eine weiche Haut, die als glattes Fundament funktioniert.

#2: Zeit nehmen

Unter Zeitdruck zu schminken, macht keinen Spaß. Deswegen für das Make-up immer ein paar Minuten mehr einplanen. Das bedeutet nicht, dass man damit stundenlang beschäftigt oder tonnenweise auftragen sollte. Was ich damit meine: Genaues und feines Auftragen zahlt sich in diesem Fall immer aus.

#3: Fingerarbeit

Ich persönlich trage mein Make-up auch gerne mal mit den Fingern anstatt mit Pinseln auf. Die Texturen werden durch den Körperkontakt leicht angewärmt, was dafür sorgt, dass sie beim Auftragen mit der Haut verschmelzen. Bei präziseren Looks oder beim Auftrag von Rouge verlasse ich mich aber natürlich auf Pinsel.

#4: Saubere Sache

Wo wir schon bei dem Thema Finger sind: Vorm Schminken immer die Hände waschen! Schmutz und Bakterien im Gesicht sind nicht nur doof, sondern können im Nachhinein auch Unreinheiten und Reizungen auslösen.

#5: Hygiene

…gilt natürlich für Pinsel genauso! An deren Härchen sammeln sich nach und nach etliche Puderpartikel, die irgendwann verkleben. Um zu verhindern, dass eure Pinsel zu Bakterienschleudern werden, ruhig regelmäßig mit lauwarmem Wasser und einem kleinen Tropfen Flüssigseife auswaschen.

#6: Anspitzen

Sei es beim Zeichnen des Lidstrichs oder der Lippenkontur – kein gutes Ergebnis kann entstehen, wenn das Schminkwerkzeug nicht angespitzt ist. Entweder werden die Linien zu dick oder zu ungenau. Vorsicht aber: Bei zu häufigem Anspitzen brechen Kajalstifte & Co. schnell mal ab.

#7: Farbwahl

Nichts ist unschöner als der Griff zu Farben, die nicht zum eigenen Hautton passen. Stichwort: Make-up Ränder. In Sachen Foundation ist es immer ratsam, eine Nuance zu verwenden, die einen halben Ton heller ist als die eigene Hautfarbe. Auch bei Eyeshadow und Bronzer ist es ähnlich – quietschbunter Lidschatten oder stark dunkler Puder machen nur unnötig alt und sind sowas von gestern.

#8: Konturen und Highlights

Wie unser Körper hat auch unser Gesicht Ecken, Kanten und Kurven. Wieso also diese nicht einfach noch betonen und hervorheben? Ganz einfach gelingt das durch Konturen und Highlights. Während z.B. Rouge, der unter die Wangenknochen aufgetragen wird, für eine definierte und schmalere Gesichtsform sorgt, schafft heller Lidschatten in den inneren Augenwinkeln einen wachen Blick.

#9: Weniger ist mehr

Smokey Eyes oder knallroter Kussmund? Kein Problem – nur alles auf einmal geht nicht. Das Geheimnis eines tollen Make-ups liegt unter anderem darin, den Fokus auf eine Sache zu legen. Wie ein Clown aussehen oder mit einer schweren Make-up Maske herumlaufen möchte doch wirklich niemand, oder?

#10: Das A und O: Abschminken

Damit die Haut auch morgens gut aussieht, gehört zum Schminken ebenso das Abschminken. Die Haut soll in der Nacht atmen und sich generieren können – mit einer Schicht Make-up gelingt das wohl kaum. Die Folge sind verstopfte Poren oder Unreinheiten. Daher merken: Das Abschminken von heute Abend ist der frische und erholte Teint von morgen!

 

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