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K-Beauty: Meine ersten Erfahrungen

Koreanische Kosmetik ist in aller Munde und erobert nach und nach den europäischen Markt. Doch was macht die fernöstlichen Trends so beliebt? Und was können die Schönheitsmittelchen wirklich? Um das herauszufinden, habe ich zusammen mit MiiN Korean Cosmetics zum ersten mal „K-Beauty“ ausprobiert!

BB-Creams, Tuchmasken, Cushion Foundations & Co. – alles Produkte, die mittlerweile nicht mehr aus den Beauty-Regalen wegzudenken sind und auf die wir in unserer täglichen Schönheits-Routine keineswegs mehr verzichten möchten. Aber nur verhältnismäßig wenige wissen, dass diese Trends ihren Ursprung in Südkorea finden. Südkorea? Oh ja! Zwischen alten Traditionen und hochmoderner Wissenschaft und Technik hat sich das Land zu einem Beauty-Hotspot entwickelt, in dem neue Beauty-Rituale geradezu am laufenden Band geboren werden.

Was diese Produkte aus Fernost so besonders macht ist, dass sie – im Gegensatz zu europäischer Kosmetik – viel mehr und viel selbstverständlicher natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Zudem gibt es eine riesige Auswahl, die Technologien sind teilweise sehr verrückt (Beispiel: Schneckenschleim bei Hautproblemen) und auch die verspielten Packagings suchen ihresgleichen. Und mal ehrlich: Wirkstoffe wie Bambus, Grüner Tee, Lotus, Kohle oder Tigergras machen doch echt neugierig?!

Testobjekt

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Der Leitwirkstoff der Augencreme, die ich in den vergangenen Wochen auf Herz und Nieren getestet habe, ist aber ein anderer: Arganöl. Die ‚Argan Intensive Hydrating Eye Cream‚ von aromatica soll die Augenpartie aufhellen,  kleinen Fältchen entgegenwirken und für trockene sowie empfindliche Haut geeignet sein. On top kommt eine Ecocert-Zertifizierung – nicht schlecht! Neben dem feuchtigkeitsspendenden Öl enthält das Konzentrat Adenosin, ein Anti-Falten-Wirkstoff, und a-Bisabolol, ein entzündungshemmender Wirkstoff aus dem ätherischen Öl der Kamille.

Konsistenz: Ungewöhnlich, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Augencremes relativ leicht ist. Obwohl ich es eigentlich mag, die dünne Augenhaut mit reichhaltigen, fettigen Texturen einzucremen, sagt mir die Argan-Creme in diesem Punkt zu. Sie ist schnell eingezogen und kann daher auch problemlos morgens unter dem Concealer aufgetragen werden.

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Hautgefühl: Die dünne Haut saugt die Creme schnell auf und nimmt sie gut an – keine Irritationen, keine gereizten Augen. Wo andere Cremes einen Fettfilm hinterlassen, bleibt nach dem Eincremen mit aromatica ein pures, jedoch gepflegtes Hautgefühl.

Wirkung: Trotz der dünnen und leichten Formulierung habe ich nicht das Gefühl, dass mich die Augencreme bei Kälte oder bei anderen unangenehmen Umwelteinflüssen im Stich lässt. Die versprochene, feuchtigkeitsspendende sowie wohltuende Wirkung kann ich daher durchaus bestätigen. Was die „Faltenbekämpfung“ angeht.. na ja, das ist eben ein Punkt, den man über längere Zeit erstmal kritisch beobachten muss. Eine mit Feuchtigkeit versorgte Augenpartie ist aber schon mal kein schlechter Anfang gegen Fältchen, denke ich.

Duft: Die Creme besitzt keinen starken Eigengeruch, sie duftet maximal leicht nussig. Das ist für den empfindlichen Augenbereich optimal – denn wer trägt schon gerne stark duftende, dampfende Cremes unter den Augen auf, die womöglich auch noch Reizungen auslösen?

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K-Special: Das typisch koreanische an der Creme ist wohl die Erhellung der Haut. Was als Nebeneffekt in einer allgemeinen Gesichtscreme und für einen Europäer wahrscheinlich etwas suspekt wirkt, ergibt jedoch bei einer Augenpflege durchaus Sinn. Ich kann zwar nicht direkt behaupten, dass die typischen Schatten unter den Augen merklich heller geworden sind. Jedoch habe ich den Concealer in den letzten Tagen ganz intuitiv weggelassen – who knows, vielleicht nimmt mein Unterbewusstsein ja bereits einen Unterschied wahr?

Fazit

Ich bin definitiv neugierig auf mehr! Sicher bedarf es für den ein oder anderen koreanischen Trend noch etwas Gewöhnung oder Annäherung, das ist glaub ich ganz normal. Doch schaut man sich in den Social Media um, bin ich wohl nicht die einzige, die weniger Ablehnung als vielmehr mehr Neugierde und Faszination für K-Beauty-Trends empfindet. Und wenn man einmal genauer überlegt: Durch BB-Creams und all diese tollen Erfindungen ist doch koreanische Kosmetik eh schon ein kleiner Teil von uns, oder?

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Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit MiiN Korean Cosmetics entstanden. Das Produkt wurde mir zudem kostenlos zur Verfügung gestellt und zugeschickt. In meiner Bewertung beeinflusst mich das jedoch nicht – ich bleibe weiterhin neutral und ehrlich.

Produkt-Agenda:

  • Argan Intensive Hydrating Eye Cream von aromatica, Ecocert-Zertifizierung, 25g für 36,99€ über miin-cosmetics.com

2 thoughts on “K-Beauty: Meine ersten Erfahrungen

  1. Ich habe mich auch vom K-Beauty-Trend anstecken lassen und mir ein paar Produkte gekauft. Allerdings nicht zertifiziert; NK ist da ja immer noch in der Minderheit.
    Hier muss ich sagen, dass mich die Inhaltsstoffe nicht so ansprechen als das ich für eine Augencreme soviel Geld hinblättern würde. Da kann man getrost z.B. bei der I+M Freistil bleiben.

    1. Hello,
      mit welchen Produkten (auch wenn nicht zertifiziert) hast du denn schon Erfahrungen gemacht? Würde mich mal interessieren 🙂 Ja, der Preis ist schon stolz, da hast du nicht Unrecht, und auch das mit den Inhaltsstoffen ist immer Geschmackssache. Da die aromatica Augencreme aber sehr sehr ergiebig ist und ein kleines „Pünktchen“ als Menge reicht, gleicht sich das wieder ein wenig aus. Mein Fokus sollte hier auch vielmehr auf der Kombi zwischen Zertifizierung und K-Beauty liegen – dieses Zusammenspiel gibt es ja, wie du schon sagst, leider noch zu selten.

      Liebe Grüße,
      Karo

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